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Wer sind wir:
Seit 2020 sind Andrea und Andy Zemp die Betriebsleiter des Biohofes. Die Vorgänger Regula Imperatori und Hansruedi Roth leben und helfen aber weiterhin auf dem Hof mit. Seit Yanick's Geburt im Frühling 2020 sind wir nun sogar schon drei Generationen auf dem Betrieb. Tochter Luana hat 2023 unsere Familie noch etwas vergrössert. "Es war uns vor der Hofübernahme ein grosses Anliegen, dass mehrere Generationen auf dem Hof leben können. Miteinander geht es am besten." Andrea arbeitet neben dem Betrieb Teilzeit am Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Wallierhof als Bioberaterin und Lehrerin. Andy ist gelernter Maurer und arbeitete bis 2024 als Führungsperson auf dem Bau. Nun ist er Vollzeit auf dem Hof tätig. Wir schätzen die Abwechslung der Arbeiten auf dem Hof sehr. Damit wir auf dem Betrieb genügend Platz zum Wohnen für drei Generationen haben, bauten wir 2020-2021 ein wunderschönes neues Stöckli. Es ist ein Vollholzhaus mit dem System Truberholz (Holz100). Beim Bau haben wir wo immer möglich natürliche Baumaterialien verwendet. Der Hof Obere Muolte: "Grosse Biodiversität, tierfreundliche Haltung, behornte Mutterkühe und noch vieles mehr" Wir bewirtschaften zusammen einen typischen, weit abgelegenen Jura-Berghof. Flaches Land ist hier kaum anzutreffen. Dafür ist die Landschaft geprägt durch ein Zusammenspiel von Wald, Wiesen und Weiden, zahlreichen Hecken, vielen Einzelbäumen, Bächen, Felsen und einer ausgesprochen vielfältigen Pflanzenwelt mit Orchideen und seltenen Gräserarten. Alle Nutztiere die auf dem Biohof Oberen Muolte leben, werden nach den Richtlinien von BTS (besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme) und RAUS (regelmässiger Auslauf von Tieren im Freien) gehalten. Im Sommer sind die Tiere fast ausschliesslich auf der Weide. Die meisten Weiden sind extensiv, was heisst, sie werden nicht zusätzlich gedüngt. Dadurch wachsen darauf viele verschiedene, zum Teil seltene Kräuter, Gräser und Kleearten. Den Winter verbringen die Tiere im grosszügigen Laufstall und haben permanenten Zugang zu Auslaufflächen im Freien. Wir verfüttern ausschliesslich eigenes Raufutter wie Heu und Silage. Ausnahme ist etwas Lockfutter, um die Tiere ruhig in den Fressbarren zu locken. Sollte ein Tier einmal erkranken, setzten wir in erster Linie auf Alternative Medizin wie Homöopathie oder Arzneipflanzen. Mutterkuhhaltung Unsere Mutterkühe sind robust, langlebig und alle behornt (hier mehr dazu) . Das Fleisch ihrer Kälber wird von uns direkt vermarktet. Die Kälber sind von Geburt an bis 10-12. Monate immer mit ihrer Mutter zusammen. Sie trinken Milch und fressen ausschlisslich Raufutter, das auf dem Betrieb wächst. Durch die eher extensive Haltung wachsen die Kälber etwas weniger schnell, wodurch das Fleisch schmackhafter und zarter wird. Rinderaufzucht Unser Hauptbetriebszweig ist die Aufzucht von Rindern. Halbjährige Kuhkälber von Milchbetrieben aus dem Talgebiet verbringen knapp 2 Jahre auf unserem Hof und gehen auf den Ursprungsbetrieb zurück bevor sie zum ersten Mal kalben. Dies ist eine sinnvolle Arbeitsteilung zwischen Berg und Tal. Der Talbetrieb kann sich auf die Milchproduktion spezialisieren und delegiert die Aufzucht an einen Bergbetrieb. Dank dem Klima und den guten Kräutern auf unseren artenreichen Wiesen, wachsen aus den Talrindern robuste, gesunde und langlebige Kühe heran. Kräuteranbau Seit 2023 bauen wir auf knapp 25 Aren Kräuter an. Aktuell sind dies Pfefferminze, welche an Ricola geliefert werden und Zitronenthymian. Es ist ein spannender Betriebszweig. Das Jäten von Hand gibt viel Arbeit. Die intensiven Düfte der Ätherischen Öle und die schönen Blüten des Zitronenthymians sind eine grosse Bereicherung auf dem Hof. Bio Bergkräuter sind für uns eine spannende Kultur, mit welcher wir auch im Berggebiet auf kleiner Fläche eine hohe Wertschöpfung generieren können. Wir wollen nicht wachsen durch Landzukauf, sondern wir wollen mit dem was wir haben, das beste draus machen. "Wir erben die Welt nicht von unseren Eltern, wir leihen sie von unseren Kindern." |
Herzlich Willkommen!
Der Hof ist in eine vielseitige Landschaft eingebettet.
Ein ruhiger Umgang mit den Tieren liegt uns sehr am Herzen.
Auch im Winter sind unsere Rinder täglich an der frischen Luft.
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